Die erste Saison verlief für die sehr junge 1. Damenmannschaft des SC Rengen nicht sehr erfolgreich. Trotzdem oder gerade deswegen sollte ein gelungener Abschluss her. Bereits im Januar hatte man sich auf Camping am Pfingstwochenende geeinigt, später wurden als Programmpunkte Fussball spielen und Kanu fahren mit eingebaut. Leider musste bis zur Abfahrt die Hälfte des Mannschaftskaders für die Fahrt absagen.

Am Pfingstsamstag ging es los; gegen Mittag erreichte die Mannschaft den Campingplatz in Echternacherbrück und begann mit dem Aufbau der Zelte. Es dauerte eine Weile bis das große Zelt für die Spielerinnen und das kleine für die Trainer aufgebaut waren, aber letztlich blieb noch etwas Zeit zum relaxen, bevor wir uns nach Vianden/ Luxemburg auf den Weg machten.

Hier am Fusse der Burg nahm das Team zusammen mit elf weiteren aus Deutschland und Luxemburg am Pfingsturnier des FC Orania Vianden teil. Zur Begrüßung ging erstmal ein kräftiger Regenschauer nieder, so dass das Turnier der Damen vespätet angepfiffen wurde. Leider beeinflußte der Regen wohl auch unsere Treffgenauigkeit und die ersten beiden Gruppenspiele wurden verloren. Dann wendete sich das Blatt; wir konnten die nächsten beiden Spiele gewinnen und das letzte Gruppenspiel nach Rückststand noch unentschieden gestalten. Als Gruppenvierter wurde im K.O. Spiel gegen den Vierten der anderen Gruppe gespielt. Die Begegnung mit Vianden 1 endete torlos; beim 9-Meter-Schiessen konnte Anika Disch die beiden ersten Strafstöße halten, während von unseren Damen nur Simone Schiffels erfolgreich war. Als die letzte Viandener Shützin den Ball neben das Tor schoss, war unser Team Turniersiebter. - Herzlichen Glückwunsch!

Wieder zurück auf dem Campingplatz wurde der Abend in gemütlicher und feucht-fröhlicher Runde zunächst alleine, später mit anderen Campinggästen verbracht. Einige Spielerinnen waren so gefesselt, dass sie keine Zeit zum Schlafen hatten und die Nacht durchmachten.

Am Sonntag morgen stieß Susanne Reineke noch zu uns. Nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück fuhren wir gegen Mittag nach Dillingen/LUX zum Kanu fahren. In fünf Zweierkanus sowie einem Einerkajak machte sich die Mannschaft auf die ca. 12 km zurück nach Echternach. Während der Fahrt hatten alle des öfteren mit Schwierigkeiten beim Beherrschen der Boote zu kämpfen; die einen fuhren immer mal im Kreis, andere wiederum landeten das eine oder andere mal ungewollt an der Böschung oder blieben an Stromschnellen und flacheren Wasser hängen. Etwa zur Streckenmitte, in Bollendorf gingen alle für eine kurze Rast an Land und stärkten sich für die restliche Fahrt, die auch mit der einen oder anderen Tücke aufwartete. Letztlich kamen aber alle unversehrt in Echternach an.

Unversehrt blieben aber nicht alle; beim abendlichen Kick der Damen verstärkt durch ihre Trainer gegen ein Team aus Bekannten und Verwandten, die auch auf dem Campingplatz weilten, ging eine Schulter von Peter Görtz zu Bruch. Er ist dann noch am Abend mit Jessica nach Daun zur Untersuchung zurückgefahren. Die anderen ließen sich dadurch jedoch die weiterhin gute Laune nicht verderben und feierten den letzten Abend noch ausgiebig.

Das Aufstehen am Pfingstmontag wurde dann interessiert von ein paar Zaungästen beobachtet. Es dauerte einige Zeit, bis sich auch die letzten aus den Schlafsäcke geschält hatten und das große Aufräumen und Abbauen begann. Am Ende war alles verpackt und die Heimreise konnte ohne weitere Ausfälle durchgeführt werden.

 

FAZIT:  Diese Abschlussfahrt war eine runde Sache und kann so oder so ähnlich nochmals wiederholt werden!

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